Für den „ZDF-Fernsehgarten“ ging es hoch hinaus

Unendliche Weiten im „ZDF-Fernsehgarten“

Nachbericht

Im heutigen „Wir sind Halbfinale“-Fernsehgarten drehte sich natürlich alles um das Thema Fußball. Doch auch das Weltall spielte eine wichtige Rolle, denn für den Fernsehgarten ging es in unendliche Weiten...

ZDF-Fernsehgarten Andrea Kiewel
Andrea Kiewel hört und schaut man gerne zu.

An diesem Sonntag drehte sich im „ZDF-Fernsehgarten“ alles um das Thema „unendliche Weiten“. Mit dabei natürlich Moderatorin Andrea Kiewel, die uns gewohnt locker aus Mainz den Vormittag versüßte.

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Telefonat mit ganz oben

Ein Highlight der heutigen Sendung wird ein Telefonat mit Alexander Gerst sein. Wer ist dieser Mann fragen sich jetzt sicher viele. Alexander Gerst befindet sich seit dem 28.05.2014 auf der internationalen Raumstation ISS. Moderatorin Andrea Kiewel wird dem Astronauten mit ihrer gekonnt lässigen Art sicher die ein oder anderen Details zum Leben ganz oben entlocken können.

Zu Gast ist außerdem Ulf Merbold, ehemaliger Astronaut. Er war als einziger Deutscher ganze drei Mal im All. Auf der russischen Raumstation Mir war er der erste ESA-Astronaut.

Schlemmen mit Armin Roßmeier

Auch Koch Armin Roßmeier ist in der heutigen Sendung wieder mit dabei und wird sich um das leibliche Wohl der Anwesenden kümmern. Er wird uns demonstrieren, wie man Käsespätzle richtig zubereitet, damit zukünftig Zuhause nichts mehr schief gehen kann.

Gäste der Sendung

In der heutigen Ausgabe vom „ZDF-Fernsehgarten“ sind folgende Acts zu Gast:

Diese und viele weitere Themen und Musikacts erwarten Euch heute im ZDF. Seid gespannt und lasst Euch diese Sonntagsunterhaltung nicht entgehen!

  • Der „ZDF-Fernsehgarten“ kommt heute, um 11:00 Uhr im ZDF

So war der „Wir sind Halbfinale“-Fernsehgarten

Ganz in Weiß und braungebrannt begrüßte uns Andrea Kiewel zu einer neuen Folge „ZDF-Fernsehgarten“. Heute drehte sich alles um das Thema „Weltraum“ und natürlich um die Fussball-Weltmeisterschaft 2014. Doch auch die Musik kam natürlich nicht zu kurz. Neben nationalen Stars waren wie immer auch internationale Künstler zu Gast, unter anderem die Eurovision Song Contest-Zweiten The Common Linnets mit ihrem Hit „Calm After The Storm“. Ella Endlich machte allen Verschmähten mir ihrem Song „Liebeskummer lohnt sich doch“ Mut und Rosanna Rocci besang mit „Perché“ das Ende einer großen Liebe.

Astronaut plaudert aus dem Nähkästchen

Für ihren „Weltraum-Fernsehgarten“ hatte sich die Moderatorin den ehemaligen Astronauten Ulf Merbold eingeladen, den sie als „mutigsten Mann heute hier im Fernsehgarten“ bezeichnete. Er war ganze drei Mal im All, sein längster Flug dauerte 32 Tage. Auf die Frage, ob es für ihn immer noch etwas Besonderes sei, im Weltraum gewesen zu sein, fehlten ihm fast die Worte:

Das kann man mit Sprache gar nicht so richtig darstellen. Man ist hingerissen von der Aussicht. Wolkenlos sieht man sie Struktur der Landschaft. Alles wirkt zart.“

Um ins All fliegen zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen: „Ein abgeschlossenes Studium in einem naturwissenschaftlichen Fach. Die Auswahl hat ein Jahr gedauert, das Training fünf Jahre.“

Auf die Möglichkeit, ins Weltall fliegen zu können, hat er auf unübliche Weise erfahren: Ich habe diese Chance, dorthin zu gelangen, aus der Zeitung erfahren. Es gab eine Anzeige, die ESA sucht Wissenschaftler. Da gab es für mich kein Halten mehr. Meine Frau sagte 'Da gibt es viele, da werden sie nicht gerade auf Dich warten'. Das ging nach dem K.O.-Prinzip. Als wir nur noch 20 waren, sagte meine Frau: 'Am Ende nehmen sie Dich doch'.“ Und das taten sie auch. Andrea Kiewel verriet, womit wohl keiner gerechnet hatte. Ein Raumanzug kostet bis zu 11 Millionen Dollar. Ein stolzer Preis, jedoch auch eine gewaltige Ingenieurleistung!

Das Space-Quiz

Auch in der Kategorie „Heute fragt die Kiwi“ drehte sich alles um das Thema Weltall. Zwei Teams traten gegeneinander an und mussten Fragen rund um das Universum beantworten. Unter anderem suchte Moderatorin Andrea Kiewel den Namen eines berühmten Außerirdischen, nach einem Lieblingsgericht eines Astronauten sowie dem Schöpfer von Stars Wars. Ein Team gewann 5:0 und der Preis war eine große Besonderheit. Gewinnerin Jana durfte sich über 100.000 qm auf dem Mond freuen. Das Grundstück, das auf den Namen „ZDF-Fernsehgarten“ gekauft wurde, gehört ihr nun ganz allein!

Schalte nach Brasilien

Natürlich durfte im heuten Fernsehgarten eine Schalte nach Brasilien nicht fehlen. Fernsehmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein sprach mit Andrea Kiewel über die DFB-Elf: „Die sind alle konzentriert, alle fokussiert auf das Spiel am Dienstag.“ Sie verriet, dass man üblicherweise zwei Tage vor dem Spiel in den Austragungsort reist, unsere Elf jedoch erst morgen nach Belo Horizonte, wo das Spiel stattfinden wird, aufbricht. Bis dorthin sind es ca. 650km.

Das Fußball-Fieber in Brasilien ist laut Katrin Müller-Hohenstein gewaltig: „Hier sind natürlich die Massen auf den Straßen.“ Auch Public Viewing ist Thema, doch in manchen Städten ist dies keine Massenveranstaltung, denn Public Viewing bedeutet in Brasilien auch Fußball schauen mit 5 Personen.

Andrea Kiewel stellte die Frage aller Fragen: „Hält die Freundschaft zwischen Deutschland und Brasilien?“ Katrin verriet, dass sich seit Bekanntwerden der Konstellation für das Halbfinale einiges geändert hat: „Seit Freitag hat sich der Wind gedreht, das brasilianische Hotelpersonal frotzelt, die stehen natürlich hinter ihrem Land.“ Doch sie ist zuversichtlich, dass Deutschland das Duell gewinnen wird:

Es wird gut ausgehen. Der Teamgeist ist zu spüren. Ich habe das Gefühl, jetzt ist alles drin.“

„Schlag die Kiwi“

„Ohne Schweiß keinen Preis“ hieß es im Spiel Moderatorin gegen Zuschauer. In jeder Woche tritt Andrea Kiewel in einem Duell gegen einen Besucher des Fernsehgartens an. In dieser Woche hieß ihr Gegner Mario. Beide mussten innerhalb von 45 Sekunden nasse Trikots über einer Säule auswinden. Wer am Ende mehr Flüssigkeit gesammelt hatte, ging als Sieger aus dem Spiel hervor. Andrea gewann das Spiel – wohl auch, weil sich zuhause Marios Frau um die Wäsche kümmert.

Schalte ins All

Seit dem 28. Mai befindet sich Alexander Gerst, deutscher Geophysiker und Astronaut, im All. Bis zum 10. November wird er dort bleiben. Der „ZDF-Fernsehgarten“ sprach heute exklusiv mit ihm und stellte ihm die Fragen, die wohl jeden interessieren:

Andrea Kiewel: „Wie lange dauert die Nacht und wo schauen Sie am liebsten hin?“

Alexander Gerst: Die Nacht dauert nur 30 Minuten. Jeder schaut nach seinem Heimatort, seinem Heimatland, an den Orten, an denen man schon einmal war. Am beeindruckendsten ist generell, die Atmosphäre zu sehen. Zu sehen, wie dünn sie ist, das hat mich wirklich umgehauen.“

Andrea Kiewel: Wie schwer ist es, in der Schwerelosigkeit zu schlafen?“

Alexander Gerst: „Es ist sehr viel einfacher, als man denkt. In den ersten zwei Tagen hatten wir alle Probleme. Nun schaffe ich sieben bis acht Stunden die Nacht.“

Natürlich interessiert viele Zuschauer, was die Aufgabe der Astronauten der ISS ist:

Wir führen Experimente mit flüssigem Metall durch. Uns eröffnen sich hier Dinge, die man auf der Erde nicht untersuchen kann. Alles Dinge, die wir vom Weltraum mit auf die Erde bringen.“

Am meisten vermisst der Deutsche es, durch den Wald zu laufen:

„Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite vom Zaun. Der Geruch von Wald ist ein Geruch, der mir sehr fehlt. Auf das Grüne freue ich mich schon riesig.“

Wie fandet Ihr den „Wir sind Halbfinale“-Fernsehgarten?

ZDF-Fernsehgarten Andrea Kiewel
Die Höhner waren im ZDF-Fernsehgarten bei Andrea Kiewel zu Gast.
©ZDF/Andrea Enderlein
Jenny Rommel
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