Highlights beim Musikantenstadl in Wiener Neustadt

Der Stadl ist zurück!

Familientreffen in Österreich: Es ist wieder Stadl-Zeit! Am Samstagabend präsentierte Andy Borg zum ersten Mal 2014 den Musikantenstadl. Die Show war der Knaller - mit optischen und akustischen Reizen, zwei Andys und einer strahlenden Beatrice Egli.

Gäste und Fans feierten ausgelassen beim Musikantenstadl in Wiener Neustadt mit Andy Borg.

Andy Borg begrüßt aus Wiener Neustadt – So war der erste Musikantenstadl im neuen Jahr! Hier geht´s zum Nachbericht >>

Mehrmals im Jahr wird der Musikantenstadl ausgestrahlt. Immer aus einer anderen Stadt präsentiert Moderator Andy Borg Schlager- und Volksmusikstars. Für den Stadl am 8. März durften wir uns unter anderem auf Stars wie Andreas Gabalier, Beatrice Egli, Leonard, Heißmann & Rassau, und Wolfgang Lindner jr. & Die jungen Stadlmusikanten freuen.

So war die Generalprobe des Stadls am 07. März in Wiener Neustadt!

Der Musikantenstadl

Bereits seit 1981 gibt es die Unterhaltungssendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, bei der sich alle großen Schlager- und Volksmusikstars treffen. Nicht nur durch Deutschland, auch durch Österreich, die Schweiz und Südtirol tourt die Sendung. Bekannt als Moderator der Sendung wurde auch Karl Moik, der den Stadl bis zum Jahr 2005 präsentierte. Im Alter von 67 Jahren gab er diesen Posten schließlich an Andy Borg ab. Begleitet werden die Stars der Sendung in jedem Musikantenstadl von Wolfgang Lindner jr. & den jungen Stadlmusikanten.

Alle Termine und Tourdaten zum Musikantenstadl 2014 erfahrt Ihr hier!

Diese Gäste versüßten den Abend

Für Moderator Andy Borg war der Stadl am Samstagabend aus Wiener Neustadt ein ganz Besonderer, wie er auf der Homepage des Stadl wissen ließ:

„Hier durfte ich am 23. September 2006 meinen ersten Musikantenstadl moderieren.“

Doch nicht nur deshalb war der Abend ein ganz toller. Auch die Künstler, die auftraten, waren spitze. Unter anderem mit dabei waren:

So war der Musikantenstadl

Aus der Arena Nova im österreichischen Wiener Neustadt begrüßte Andy Borg - ja fast schon zum Familientreffen einer großen Schlagerfamilie - zum Musikantenstadl. In drei Ländern wurde die Show übertragen: in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland.

20:15 Uhr: Lasst die Show beginnen! Nein, stopp, „Was ist denn jetzt los?“, der Fernseher flimmert plötzlich, ein schwarzweißer Film wird eingeblendet. Zu sehen ist Protagonist und Pilot Andy Borg. Aber warum dieser Clip? Es ist doch Stadl-Zeit! Das Thema „Fliegen“ erklärt alles. Es ist das Motto der diesmaligen Show, weil sich nahe der Bühne ein Flugplatz befindet, der vor über 100 Jahren, nämlich 1909, eröffnet wurde. Dieser Platz ist das älteste Flugfeld Europas. Täglich startet und landet dort der bekannte Christophorus 3, ein Rettungshubschrauber, der schon vielen Menschen das Leben gerettet hat.

Steward Andy Borg lotst durch den fliegenden Stadl

Habe die Ehre! Ja jetzt ist Stadl-Zeit, begrüßte Andy Borg. Die Hallo tobte. Alt und jung waren vertreten. Andy Borg gab sich an diesem Abend als Moderator und Steward, der durch die knapp dreistündige Stadl-Reise führte.

Eröffnet wurde der erste Stadl in diesem Jahr von drei jungen Tiroler Burschen: Die Grubenthaler zogen singend durch die Halle. Die Menge tobte und tanzte!

Andreas Gabalier geht auf Du und Du

Als Andreas Gabalier angesagt wurde, war es ganz plötzlich still in Wiener Neustadt. Und dann fiel tosender Applaus. Er trat auf die Bühne: Der Volks-Rock´n-Roller. Der Mann in Lederhose. Andreas Gabalier! Applaus, Applaus, Begeisterungsrufe von überall. In typischer Spitzbuben-Manier sang der kecke Gabalier in - wie auch sonst - Lederhose, Lederjacke und rot-weißem Karohemd „Man of Volks-Rock´n Roll“. Was bei seinem Style natürlich nicht fehlen durfte: Die Sonnenbrille, passend zum Hemd in ebenfalls rot-weiß kartiertem Karo-Style. Ganz typisch eben in Gabalier´scher Volks-Rock´n-Roller Manier. „Servus in Wiener Neustadt“, begrüßte der 29-Jährige im Sprechgesang „und schmeissts die Hände in die Luft“, rief der Andy. Dabei sprang er durchs Publikum, und ging auf Du und Du mit seinen Fans.

Modische Lederhose trifft auf knallgelben Anzug

Sie in casualer, schwarzer Lederhose, passend dazu ein original Schweizer Hemd, er im trendy Eyecatcher, einem knallgelben Anzug: Das war äußerlich ein ungewöhnliches Duo, aber musikalisch harmonierten sie perfekt: Francine Jordi und Leonard!

Musikantenstadl Andy Borg
Francine Jordi, Leonard und Andy Borg.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel

Während Francine nach ihrem ersten Kurzauftritt gleich wieder hinter der Bühne verschwand, um sich für ihren nächsten Auftritt umzuziehen, gab der Schweizer Schlagersänger Leonard „100 Prozent“. Leonard, der seit 30 Jahren als erfolgreicher Künstler auf der Bühne steht fängt mit 50 noch einmal an zu leben: „Mit 50 geb´ ich 100 Prozent, sang er.

Beatrice Egli - Highlight in hautengem Hingucker

Sie kam, sang und siegte: Beatrice Egli. Da können wir nur Wow sagen! In figurbetontem cremefarbenem Kleid, das ihr bis zum Knie reichte, sang die 25-Jährige „Mein Herz“. Rote Handschuhe und Pumps veredelten den optisch frechen Hingucker. Bewegen konnte sie sich darin aber schwer. Ihre vier Tänzer - allesamt in rotem Hemd und schwarzer Hose - übernahmen daher den tänzerischen Showteil. Die 25-Jährige wippte zaghaft im Takt. Mehr Körpereinsatz musste sie auch nicht geben, bei der Stimme: stark, laut, sinnlich! Diese Frau kann es einfach. Und Beatrice Egli kann es jetzt, nicht „Irgendwann“, bewies die 25-Jährige sogleich mit ihrem Song.

Auf den kessen Auftritt der hübschen Blondine folgte die Performance einer jungen Band, die sich zum ersten Mal beim Musikantenstadel präsentierte. Sie kommen aus Slowenien und heißen „Die jungen Helden“. Und sie meisterten ihn souverän, ihren ersten Stadl-Auftritt.

Die Ursprung Buam folgten sogleich. Ein wenig zaghaft jodelten sie, doch dem Publikum gefiel es. Von überallher schallten Zugabe-Rufe.

Musikantenstadl Wiener Neustadt
Die Ursprung Buam bei ihrem Auftritt.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel

Andy Borg sagt Danke!

Jetzt kommt ganz was andres und diese nächsten Minuten widme ich ausschließlich den Kolleginnen und Kollegen, kündigte Andy Borg an.

„Es ist wirklich eine Stadlfamilie geworden und deshalb möchte ich euch heute was sagen: Ich habe mich hingesetzt und habe diese Zeilen für die Stadlfamilie geschrieben. Und glauben Sie mir jedes Wort! Am 19. September 2006 fuhr ich zu meinem ersten Stadl hierher nach Wiener Neustadt. Es war fast zwei Uhr als wir ankamen.“ Er sei müde gewesen, habe nur noch ins Bett gewollt. Doch statt seines Hotelzimmers bekam Andy Borg sein „neues Wohnzimmer um halb drei Uhr nachts“ zu sehen. Es war die Musikantenstadl-Bühne, auf der er sich so wohlfühlt.

Diese unvergessliche Stadl-Zeit mit seinem wunderbaren Team musste besungen werden: „I werd die Stadl-Zeit im Leben net vergessen... I werd des Stadl-Team im Leben gar net vergessen“. Was für eine Hommage an sein Team! Aus tiefstem Herzen sag ich danke, weil ich von Euch begeistert bin.“

Wie leitete der Könner Andy Borg nach solch wundervoll herzlichen Worten nun zur weiteren Abendvorstellung über? Mit einem Song voll Liebe. Dieser kam von Alexander Rier, der den Hit „Madalena“ aus seinem neuen Album „Liebe ist mehr als ein Wort“ präsentierte. In adrettem Sakko, klassischem, weißen Hemd und legerer Jeans sang er sich in die Herzen vieler.

Akustische und optische Reize

Und dann kam... oh lala... Francine Jordi! Was für eine fesch Blondine! Ihr Kleiderwechsel dauerte etwas, doch was sie sogleich präsentierte konnte sich sehen lassen. Gehüllt in einen Hauch aus schwarzer Spitze sang sie keck „Du fühlst dich so nach Liebe an“ und wackelt taktsicher mit der Hüfte.

Musikantenstadl Andy Borg
Hübscher Anblick: Francine Jordi im kleinen Schwarzen.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel

Bevor sie von der Bühne ging präsentierte die Musikerin „Das letzte Lied der Nacht“. Während Francine ging kamen die Grabenland Buam, die nach der Romantik-Nummer richtig einheizten.

Andy und Andy im musikalischen Doppelpack

Meine Damen und Herren, ich habe Ihnen am Anfang eine Premiere versprochen, mit einem außergewöhnlichen Mann und einem Text, der zu Herzen geht: Mit dieser einzigartigen Stimme von Ihrem, von unserem, Gabalier! Applaus. Die Halle bebte. Der 29-Jährige betrat zum zweiten Mal an diesem Abend die Bühne, setzte sich ans Klavier und verzauberte mit „Für mich bist du schön“.

Musikantenstadl Andy Borg
Andreas Gabalier am Klavier.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel

Schön wurde es auch zum Abschluss noch einmal, als Andy Borg und Andy Gabalier gemeinsam auftraten und einen Knaller lieferten. In schickem Anzug, mit Sonnenbrille und Hut performten die Beiden „I sing a Liad für di“.

Musikantenstadl Wiener Neustadt
Andreas Gabalier und Andy Borg überraschten das Publikum mit einer gemeinsamen Performance.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel

Hommage an die schöne Stadt

Warum wurde diese Sendung eigentlich in Wiener Neustadt gedreht? Ganz einfach: Weil eine einzigartige Show eine besondere Sende-Stadt braucht und genau die bietet das beschauliche Örtchen in Niederösterreich. Rund 40.000 Einwohnern leben in der Stadt, die so viel zu bieten hat: die älteste Militärakademie, der Welt, die 1752 von Maria Theresia gegründet wurde oder das UNESCO-Weltkulturerbe, die Semmeringbahn, die Österreich und Italien verbindet.

Der nächste Stadl 2014 findet am 3. Mai in der Schweiz statt.

Musikantenstadl Kreuzfahrt 2015

Die Musikantenstadl Kreuzfahrt ist ein Highlight für viele Fans der Schlager- und Volksmusik. Weil das Event so wunderbar ist, ließ es sich Moderator Andy Borg nicht nehmen, schon jetzt darauf hinzuweisen. Noch brauchen alle Fans ein wenig Geduld, denn es ist erst im Juni 2015 soweit. Dann sticht der Stadl-Dampfer zum vierten Mal in See. Los geht es in Hamburg, über Stockholm, Koppenhagen bis nach St. Petersburg, kündigte Andy Borg an. Mit dabei sind auch 2015 wieder viele Künstler, unter anderem:

Beatrice Egli bekommt Doppelplatin für „Pure Lebensfreude“

Während der Generalprobe, am 7. März, wurde Beatrice Egli Platin verliehen. Doppelplatin sogar! Sie nahm die Auszeichnung von Andreas Gabalier entgegen, der sie ihr stolz überreichte.

„Jeeeeeeeee Österreich, Doppelplatin!!! Von ganzem Herzen vielen Dank!! Und gleich beim Stadl in Wiener Neustadt feiern“, postete die überglückliche Sängerin auf ihrer Facebook-Seite.

Beatrice Egli bekommt Doppelplatin! Alle Infos im Überblick.

Wie hat Euch der erste Musikantenstadl in 2014 gefallen? Verratet es uns!

Musikantenstadl Wiener Neustadt
Die Grabenland Buam mit Beatrice Egli.
©SchlagerPlanet/Jenny Rommel