Diese Stars trotzen der Ebola-Angst

Jürgen Drews: Angst vor Ebola

Benefizkonzert

Seit über einem Jahr ist Westafrika vom Ebolafieber betroffen. Die Angst der Reisenden sich vor Ort anzustecken, ist groß. Trotz allem wird Ende Januar die „Nacht des Deutschen Schlagers“ in Namibia stattfinden.

Jürgen Drews Ebola Auftritt
Diese Stars treten am 31. Januar und 2. Februar in Namibia auf.

Am 31. Januar und 2. Februar findet in Namibia die „Nacht des Deutschen Schlagers“ statt. Veranstaltet wird das Konzert von der „Reiner Meutsch Stiftung Fly and Help“ gemeinsam mit der „Kingfisher fly in Safari“, die bereits die Heino Konzerte in Windhoek präsentierten. Die Einnahmen der Veranstaltung werden für ein Schulprojekt in Namibia gespendet.

Aushängeschild der diesjährigen „Nacht des Deutschen Schlagers“ sollte eigentlich Jürgen Drews werden, doch dieser hat sein Kommen jetzt aus Angst vor Ebola abgesagt. „Leider macht uns die Ebola-Epidemie große Angst - auch wenn Namibia weit von den Ebola-Gebieten entfernt ist - aber die Unsicherheit bleibt.“ Diese Aussage habe Jürgen Drews gegenüber der „Allgemeinen Zeitung Namibia“ getroffen. Wie das Nachrichtenportal t-online.de berichtet, habe Jürgen Drews‘ Manager diese Äußerung bestätigt. Die Absage des Konzertes habe aber schon vor einem halben Jahr stattgefunden.

Für Jürgen Drews kommt Nicole

Statt Jürgen Drews wird nun Nicole in Namibia auftreten. Sie wird neben weiteren Stars wie Roberto Blanco, Michael Holm, Bata Illic, Graham Bonney, Peter Petrel, den WINDOWS, Mary Roos und Claudia Jung bei der „Nacht des Deutschen Schlagers“ performen. Als Special Guest der Veranstaltung ist Mundharmonika-Spieler Michael Hirte geladen.

So ist die Situation in Westafrika

Im Dezember 2013 brach das Ebolafieber in Westafrika aus. Betroffen von der Epidemie sind die Gebiete Guinea, Liberia und Sierra Leone. Es handelt sich bei der Epidemie um den bisher größten Ebola-Ausbruch. Wie die „Zeit“ berichtet, gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor wenigen Tagen neue Opferzahlen bekannt: 8.153 Menschen seien bisher an dem Ebola-Ausbruch in Westafrika verstorben. Die Dunkelziffer soll noch höher liegen.

Stefanie Rigling
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