Udo Lindenberg mit Greenpeace für die Eisbären

Panischer Einsatz

Seit US-Präsident Barack Obama dem Energieunternehmen Shell das Bohren nach Erdöl in der Arktis erlaubte, regen sich massive Proteste. Umweltorganisation Greenpeace kämpft an vorderster Front: Udo Lindenberg gibt Unterstützung!

Udo Lindenberg setzt sich für die Umwelt ein.

Das Energieunternehmen Shell möchte schon in diesem Sommer vor der Küste Alaskas mit den Erdölbohrungen beginnen. Die Zusicherung für dieses Unterfangen erhielt die Firma von US-Präsident Barack Obama. Umweltschützer der ganzen Welt steigen auf die Barrikaden – mit dabei: Greenpeace. Die Organisation ruft zum Widerstand auf: „Mr. President, setzen Sie sich jetzt für die Arktis en!“, heißt es auf ihrer Homepage.

Udo Lindenberg im Einsatz

Auch Panikrocker Udo Lindenberg schließt sich dieser Forderung an. Er unterstützt die Umweltorganisation, indem er ihren Aufruf auf seiner Facebook-Seite teilt. Hinzu kommt ein Statement, das – nicht ohne Ironie – klar die Ansichten des Musikers darlegt: „Liebe Paniksympathisanten, ‪#‎Obama‬‬ will ‪#‎Shell‬‬ erlauben, in der ‪#‎Arktis‬‬ zu bohren. Willkommen zum Grande Finale – oder schaffen wir 10 Millionen Unterschriften und stoppen diesen Wahnsinn gemeinsam?!! DANKE im Voraus für Euren Einsatz! Euer Panikteam“

Greenpeace versucht mit seinem Aufruf, die Menschen zu mobilisieren, ihre Unterschriften für den guten Zweck zu geben. Die Unterschriftensammlung soll anschließend an das Weiße Haus gehen. Damit schließt sich Greenpeace einer Bewegung an, die seit Obamas Entscheidung, in den gesamten USA zu verzeichnen ist. Zahlreiche Bürger wandten sich mit Beschwerdebriefen und -mails an den Präsidenten.

Udo Lindenberg ist einer von unzähligen Gegnern der Erdöl-Mission. Schon im gesamten Verlauf seiner Karriere setzte er sich immer wieder für den guten Zweck ein. So versteigerte er bereits seine Aquarelle, um mit dem Erlös zu helfen. Mit seiner Udo Lindenberg Stiftung unterstützt er außerdem junge Nachwuchstalente im Bereich Texten und Songwriting.