Annemarie Eilfeld: „Jeder hat seinen Preis“

Klartext

Durch „Deutschland sucht den Superstar“ erlangte Annemarie Eilfeld vor vielen Jahren Bekanntheit. Seitdem ist viel passiert – was sie heute über diese und andere TV-Shows denkt, erzählte sie SchlagerPlanet im Interview.

Annemarie Eilfeld unterstützt die „Mukoviszidose Selbsthilfe Sachsen-Anhalt e.V.“.

Annemarie Eilfeld ist zarte 24 Jahre jung und hat in ihrer Karriere bereits einiges erlebt. In ein paar Wochen erscheint ihre neue Single „Wir sind Helden“, eine Hommage an die großen und kleinen Helden des Alltags. Mit uns sprach die Sängerin nicht nur über ihren neuen Titel, sondern auch über ihre Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“, die diesjährige Jury und warum es bei den deutschen Castingshows nicht mehr um die Entdeckung neuer Talente geht.

Neue Single über Helden des Alltags

Am 24. Oktober erscheint ihre neue Single „Wir sind Helden“ – ein Song über „große und kleine Helden“. Ein Lied, das der 24-jährigen Sängerin sehr am Herzen liegt.

Es geht um große und kleine Helden überall unter uns, die sogenannten Alltagshelden. Das sind diejenigen, die jeden Tag so ein kleines Wunder vollbringen und ich wurde da so ein bisschen von einer Stiftung inspiriert, die ich unterstütze: 'Mukoviszidose Selbsthilfe Sachsen-Anhalt e.V.'. Dort habe ich gesehen, wie die Familien der Betroffenen und die Betroffenen selber jeden Tag mit der Krankheit umgehen. Wie es zum Alltag wird, dass man sich überallhin das Wasser mitbringt, dass man da extrem auf Hygiene und Sauberkeit achtet, dass man täglich inhaliert, das sind alles Sachen, die zum Alltag werden und die meistern sie jeden Tag wie selbstverständlich. Jemand der gesund ist, weiß, dass es eben nicht selbstverständlich ist, und das sind für mich einfach Helden. Das sind für mich Leute, die mir zeigen: Gemeinsam sind wir stärker als eine Krankheit.“

Die Stiftung „Mukoviszidose Selbsthilfe Sachsen-Anhalt e.V.“ unterstützt Annemarie seit dem letzten Jahr. Sie ist einer der Schutzengel und trifft sich sehr oft mit den Schirmherren der Organisation, um Details zu besprechen und zu helfen:

„Das war eine Krankheit, die mir nicht so viel gesagt hat, muss ich ehrlich zugeben. Mukoviszidose ist jetzt kein Begriff, der wie zum Beispiel ein Wort wie Krebs oder Aids durch die Luft schwirrt. Das ist einfach für mich etwas Neues gewesen. Ich habe mir eben alles angeguckt, habe gelesen, worum es geht, habe mich mit der Familie getroffen und das hat mich einfach total bewegt, wie die mit ihrem Schicksal umgegangen sind. Das fand ich einfach so bewegend und das hat mich so traurig gemacht, dass so viele Sachen da möglich sind, aber man braucht eben das notwendige Kleingeld, die notwendige Unterstützung. Es war mir einfach wichtig das zu unterstützen, weil ich es dann direkt an 'lebenden Objekten' sehe, wie es sich auswirkt. Das macht da schon einiges aus, wenn da die Forschung weiter und weiter geht und man einfach das Leben der Kinder verlängert.“

Ihre ganz persönlichen Helden liegen nicht nur in Annemaries engem Familienkreis:

„Also für mich gibt es, wie gesagt, viele Helden. Ich habe einfach schon so viele tolle Menschen kennengelernt, die mich beeindruckt haben, die mich auch überrascht haben – in erster Linie natürlich meine Familie. Meine Familienmitglieder sind für mich Helden. Vor allem meine Eltern. Auf der anderen Seite ist mein Freund für mich ein Held: wie er es schafft, sich hochzuarbeiten, wie er fleißig ist und auf der anderen Seite sind für mich wirklich auch die Leute Helden, die jeden Tag was Kleines schaffen.“

Das nächste Album: „Da freu ich mich natürlich riesig drauf“

Ihr nächstes Album ist für 2015 geplant. Da die Zusammenarbeit mit Schlagersängerin Kristina Bach nicht funktioniert hat und die beiden auch nicht mehr miteinander reden, „als hätten wir uns nie gekannt“, um es mit Annemaries Worten zu sagen, hat sie sich für ihre kommende CD andere Hilfe gesucht. Hilfe von jemanden, der auch schon mit Nicole zusammengearbeitet hat.

„'Wir sind Helden' ist ja quasi ein Ausflug zwischen dem letzten und dem nächsten Album. Quasi als kleines Dankeschön, als kleines Schmankerl, wie man auf bayrisch sagt (lacht). Nächstes Jahr gibt es dann ein Album, das wird dann wieder von mir beaufsichtigt und dann auch von mir geschrieben – ich muss aber dazu sagen, dass ich mir dieses Mal noch jemanden ins Team hole, mit dem ich jetzt intensive Gespräche geführt habe. Das wird auf jeden Fall was Tolles, und es ist auf jeden Fall jemand, der auch schon ganz viel im Schlagerbereich gemacht hat.“

„Deutschland sucht den Superstar“ oder „In Deutschland werden keine Idole mehr gesucht“

Vor fünf Jahren, im Jahr 2009, nahm Annemarie Eilfeld an der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ teil und schaffte es bis auf den dritten Platz. Für sie ist die Castingshow von heute kein Vergleich zu der von damals, an der sie selbst teilgenommen hat:

„Wenn ich auf 'DSDS' zurückblicke, dann war das damals etwas ganz anderes als das, was sich da heute abspielt. Genauso wie es zum Beispiel vor sieben oder acht Jahren, wo die Staffeln anfingen, noch etwas ganz ganz anderes war. Es ändert sich laufend. Es steht und fällt mit der Jury und ich sage das ganz ehrlich: wenn da Leute sitzen, die einfach nur da sitzen, damit der Platz nicht frei ist, und da den Leuten irgendwelchen Unsinn erzählen, falsche Hoffnungen machen oder falsche Kritiken äußern, dann würde ich es niemandem empfehlen dort mitzumachen.“ Es ist nichts anderes als eine Fernsehsendung, und die, die dort mitmachen müssen sich im Klaren darüber sein, dass sie nur die Besetzung für eine TV-Sendung sind. Das ist wie, wenn jede andere beliebige Serie Darsteller sucht. Da gibt es ja auch ein Casting, und jeder der sich dort in dem Casting qualifiziert, derjenige wird dann ja mit einer Rolle bestückt, und genauso läuft das eben auch bei Sendungen wie 'DSDS' oder 'The Voice' oder wie sie alle heißen – das ist nichts anderes als Fernsehen.“

Für Annemarie stehen die deutschen Gesangsshows in keinem Verhältnis zu ihrem amerikanischen Original:

Es wird Fernsehen gemacht und es ist nicht das Ziel dieser Sendungen, Idole zu finden, im Gegensatz zu den Urformaten wie 'American Idol' oder 'X-Factor', bei der zum Beispiel Leona Lewis gewonnen hat. Das sind Sendungen wo wirklich, wie der Name schon sagt, Idole gesucht werden. Aber hier in Deutschland werden keine mehr gesucht.“

Einen prägnanten Unterschied zwischen „Deutschland sucht den Superstar“ und „The Voice of Germany“ gibt es aber doch, denn bei Zweiterer sehen die Coaches das Gesangstalent nicht und entscheiden nicht nach Aussehen, sondern nur nach Stimme. Doch all das spielt nach Annemarie Eilfeld alles keine Rolle:

Ach es geht auch gar nicht um das Aussehen. Es geht in den ganzen Sendungen einfach nur um Quote. Das ist ja das Allerwichtigste, und das kann man auch verstehen, weil natürlich hat ein Fernsehproduzent Interesse daran, dass die Leute das auch gucken. (lacht) Und ich kenne da jemanden persönlich, der bei 'The Voice' teilgenommen hat, mehrere sogar, und – klar, im Fernsehen sieht es so aus, als wenn die Jury noch nie gehört hat, wer gerade singt, aber Fakt ist, dass die Jury da auch schon in gewissen Maßen gebrieft ist. Die wissen genau, wer da steht und wer singt.“

Bei weiterer Nachfrage, ob dort getrickst wird, antwortete die Sängerin:

„Die sehen das vorher alles. Ich meine, wir sehen im Fernsehen nur, sagen wir mal, zwei Minuten von dem Auftritt. Wir sehen nicht, was hinter den Kulissen ist, ob die sich vorher schon unterhalten, ob die gesagt bekommen: 'Pass mal auf, gleich kommt einer, der singt so und so und das und das Lied und streng dich mal an, dass Du den in Deine Gruppe nimmst.' Solche Sachen. Da werden schon Sachen vorher gemauschelt. Ich weiß auch, dass es bei 'The Voice of Germany' zum Beispiel so ist, dass teilweise Plattenfirmen fertige Projekte dorthin schicken um eine kostenlose Promotion zu ergattern. Das ist einfach so.“

Auch von der diesjährigen Jury hat Annemarie Eilfeld ihre ganz persönliche Meinung:

Also ich finde, wenn ich die Jury von 'DSDS' höre, dann klingt es für mich wie eine total abgespacte Konzertserie. (lacht) So: ‚Heute auf unserer Bühne: DJ Antoine! Heino! Und Dieter Bohlen! Fehlt wirklich nur noch Anna Netrebko da noch irgendwie rein – als Gag. Keine Ahnung. Ich finde es generell nicht lustig, dass sich die Jury da jedes Jahr ändert. In Amerika ist es seit fast 20 Jahren die gleiche Jury. Da sitzen immer dieselben Leute. Das ist ein eingespieltes Team und Profis aus der Musikbranche, die selber auch gar keinen Wert drauf legen, irgendwo in der Presse stattzufinden. Die legen das Augenmerk auf die Kandidaten. Ich finde, dass bei 'DSDS' mehr Hehl um die Jury gemacht wird als tatsächlich um Talente, die dort zu finden sein könnten. Ich habe die letzte Staffel nicht geguckt, habe die Staffel davor auch nicht geguckt und ich werde diese Staffel auch nicht angucken. Ich glaube aber, dass zwischen Dieter Bohlen und Heino – da wird schon ein Feuer sein, denke ich mal, weil es sind alte Hasen, und auf der anderen Seite eigentlich aus unterschiedlichen Branchen und jeder hat bis jetzt seinen eigenen Kopf durchgesetzt.“

Bei „DSDS“ wurde Annemarie oft kritisiert, vor allem durch Chefjuror Dieter Bohlen. Auf die Frage, ob sie alles noch einmal genauso machen würde, sagte Annemarie: „Das klingt, als hätte ich alles aus freien Stücken so entschieden…“ Wir fragten genauer nach und die 24-Jährige verriet uns, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint:

„Ich kann nicht für die anderen Kandidaten sprechen, weil einige hatten absolute Narrenfreiheit, wie man so schön sagt, die konnten sich das wirklich aussuchen. Auf der anderen Seite gibt es aber eben die Kandidaten, die für ein bestimmtes Image rausgepickt werden. Bei mir war es zum Beispiel so, jetzt als grobes Beispiel, wenn ich gesagt habe: 'Ich möchte gerne das lange Kleid anziehen.' Dann hieß es: 'Annemarie zieht keine langen Kleider an! Annemaries Kleider müssen über die Knie kurz sein.' Und wenn es länger war als über die Knie, dann ist es noch in der Nacht vom Freitag auf Samstag gekürzt worden und hing dann Samstag frisch gekürzt in meinem Schrank.“

Oft verschwinden die Gewinner der Musikshow schneller von der Bildfläche, als man sie küren kann. Das liegt nach Annemaries Meinung nicht immer am Gewinner selbst, sondern an seinen Beratern:

„Es kommt immer auf den Künstler an und es kommt immer auf das Marketing an. Ich bin, was das angeht, keine Expertin. Ich habe noch nie ein Talent entdeckt und ich habe es auch noch nie gefördert. Aber ich würde sagen, es liegt einfach daran, dass manchmal einfach Leute gewinnen, einfach damit einer gewinnt. Also, dass es nicht einmal innerhalb eines Planes passiert. Es muss eben einer gewinnen und dann wird der Sieger gekürt, dann hat er wie immer seinen Nummer-eins-Hit, kennt man ja, und dann ist er weg. So ist es eben manchmal. Und manchmal ist es eben anders. Manchmal wird gezielt darauf hingearbeitet, dass jemand gewinnt. Wie zum Beispiel bei Beatrice Egli, sie ist ja das beste Beispiel: Eine Schauspielerin aus Hamburg, die plötzlich als Schweizerin 'DSDS' gewinnt. Das passiert manchmal einfach und man kann es nicht planen. Manchmal spielen da so viele Sachen eine Rolle. Das Management das der Künstler danach nimmt, das Marketing, das ganze Drumherum um den Künstler.“

Annemarie Eilfeld Interview SchlagerPlanet
Annemarie Eilfeld kam perfekt gestylt und hatte viele Infos mit im Gepäck.
©SchlagerPlanet/Susanne Dickhardt

Eine neue Liebe – ein neues Leben

Seit ein paar Monaten ist Annemarie Eilfeld mit dem 20-jährigen Boxer Tom Schwarz liiert. Da stellte sich für uns natürlich die Frage, was er hat, was andere Männer nicht haben:

Er hat einfach das Herz am rechten Fleck. Tom ist jemand, der ist von Grund auf ehrlich, der sagt immer die Wahrheit, auch wenn er weiß, dass ihm die Wahrheit vielleicht nicht gut tun könnte. Er ist in keinster Weise falsch oder berechnend und das ist eine absolut tolle Abwechslung, wenn man in einer Branche arbeitet, die sich Musikbranche nennt. Es ist wirklich total angenehm mal jemanden zu haben, der einen nicht irgendwas vorgaukelt, und bei Tom ist es auch so: Tom hat einen wirklich tollen Humor, wir können wirklich total viel zusammen lachen, wir sind beide im Kopf wirklich noch kindisch und lachen viel und machen viel Unsinn. Und ich finde, das ist genau das, was ich als Ventil zu einem Beruf, der eigentlich ansonsten wirklich ernst ist, brauche.“

Mit ihm könnte sich die Wittenbergerin irgendwann sogar eine Familie vorstellen:

„Tom und ich sind beide Familienmenschen. Er legt großen Wert auf seine Familie, ich genauso auf meine. Wir sind von Grund auf schon Familienmenschen. Also könnte ich mir gut vorstellen, dass wir dann vielleicht auch irgendwann mal unsere eigene haben.“

Bei Toms Boxkämpfen singt Annemarie die Nationalhymne. Doch bald wurden aus beruflichen auch gemeinsame private Interessen. Doch zu schnell ging es nach Annemarie auf keinen Fall:

„Ich verliebe mich eigentlich nicht so schnell. Es braucht immer relativ lange, bis ich jemanden an mich ran lasse. Ich bin zwar immer offen und lustig, spontan, mit mir kann man jeden 'Mist' machen, aber so richtig heranlasse ich eigentlich ziemlich selten jemanden. Bei Tom war das auch so. Das hat auch drei Dates gebraucht bis zum ersten Kuss und es hat auch wirklich eine Weile gedauert, bis ich mich getraut habe, ihn an mich ranzulassen. Denn man hat ja auch erstmal Vorurteile gegenüber großen, starken Boxern.“ (lacht)

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ – Nicht mit Annemarie…

…zumindest jetzt noch nicht, denn kategorisch ausschließen würde sie eine Teilnahme an TV-Formaten wie „Promi Big Brother“ oder „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ nicht gänzlich. Doch zum jetzigen Zeitpunkt kommt so etwas für sie nicht in Frage:

„Wären solche Formate für mich interessant, dann hätte man mich schon lange in einem davon gesehen. Ich habe überhaupt kein Interesse daran. Das ist für mich Trash-TV, wie man so schön sagt, und ich will nicht, dass die Leute mich im Gedächtnis behalten als diejenige, die irgendwelchen Unsinn gegessen hat in irgendeinem Busch. Ich will, dass die Leute mich für Musik und schöne Auftritte oder schöne Bühnenoutfits im Gedächtnis oder was auch immer behalten. Alles was mit Show oder mit Musik zu tun hat. Das ist mir wichtig und ich finde, als Sänger gehört man auch auf die Bühne und nicht auf eine Pritsche im Dschungel.“

Doch was nicht ist, kann ja vielleicht in ein paar Jahren noch werden:

„Man weiß ja nicht, was die Zeit bringt. Also ich bin nie voreilig. Ich sage niemals nie, weil es können so viele Dinge passieren. Man merkt ja, was in meinem Leben in fünf Jahren passiert ist und wenn ich das jetzt mal auf zehn Jahre oder 15 Jahre aufrunde – wer weiß, wo mich der Weg hinführt.“

Sie sieht nur einen einzigen Grund, an einer „Trash-TV-Show“, wie sie sie selber nennt, teilzunehmen:

Der einzige Grund, den ich mir vorstellen könnte, um tatsächlich wirklich ernsthaft in Erwägung zu ziehen, an einem solchen Format teilzunehmen, ist einzig und allein die Bezahlung. Jeder hat seinen Preis, offensichtlich, und das ist auch überhaupt nicht verkehrt. Manche hatten die falschen Berater, das falsche Management, haben Schulden und das ist der einfachste und schnellste Weg, da rauszukommen. Und wenn das so ist, dann bitte.“

Nacktshooting für den Playboy?

Vor ein paar Jahren kursierte das Gerücht, Annemarie fände sich zu dick für den „Playboy“ und würde sich aus diesem Grund nicht ausziehen. Bei uns redete sie Klartext:

Es gab schon einige Anfragen vom 'Playboy' und ich kann es an dieser Stelle auch richtigstellen: Ich habe nie gesagt, ich bin zu dick für den 'Playboy'. Das war einzig und allein, wieder einmal, ein hervorgegangenes Zitat einer großen deutschen Tageszeitung das ich nicht gegeben habe. Das war nie Thema. Ich habe von Anfang an gesagt: ‚Es kommt für mich nicht in Frage.‘ Weil gerade nach DSDS und gerade nach diesen ganzen Schlagzeilen war es mir ganz wichtig, die Klamotten anzubehalten. Das war für mich das A und O. Als ich aus diesem RTL-Vertrag frei war, wollte ich, dass die Leute Musik hören, dass die Leute mich als Künstlerin kennenlernen. Und deswegen habe ich alles abgesagt, was irgendwie in diese Richtung ging. Ob das 'FHM'-Shootings oder 'Playboy'-Shootings waren. Für mich kommt es auch aktuell nicht in Frage, weil – da muss ich sagen, bin ich auch käuflich – und momentan stimmt einfach die Gage nicht. Und ich finde, bevor man sowas macht, sollte man erst in seiner Branche was geschaffen haben, womit man sich identifiziert. Damit dann da steht: 'Die Sängerin zieht jetzt blank!' und nicht: 'EX-DSDS-Kandidatin zieht blank'. Das ist einfach so – das hat einfach was Schmuddeliges und das hat immer was trashiges. Und der Playboy hat sich einfach auch in den letzten Jahren in eine Richtung entwickelt, wo er sich eigentlich nicht hätte hin entwickeln müssen. Also, ich kenne die Gagen, die einige dort bekommen haben, und das ist lachhaft! Dafür würde ich nicht einmal meine Socke ausziehen.“ (lacht)

  • Wir danken Annemarie Eilfeld für das Interview und wünschen ihr viel Erfolg mit ihrer Single „Wir sind Helden“, die am 24.10. erscheint.

Annemarie Eilfeld Interview SchlagerPlanet
Redakteurin Jenny mit Annemarie Eilfeld.
©SchlagerPlanet/Susanne Dickhardt