Wolfgang Petry: Comeback vom Comeback?

Am 22.09. feiert er seinen 65. Geburtstag, seit über einem Jahr ist er wieder zurück: Im Leben des Wolfgang Petry gibt es gerade viele Anlässe zu feiern. Wir beleuchten seine turbulente Zeit zwischen Musik-Abstinenz und Rückkehr.

Wolfgang Petry
Wolfgang Petry ist seit 2015 wieder da! So geht es ihm ein Jahr nach seinem Comback.
©Facebook/Wolfgang Petry

Im Leben gibt es so manche Hochs und Tiefs. Wolfgang Petry könnte ein Lied davon singen: Tut er auch. „Brandneu“ heißt seine Platte, die er 2015 anlässlich seines Comebacks veröffentlichte. Was im März 2016 darauf folgte waren „40 Jahre – 40 Hits“. Doch nun einmal von vorne: Vor ziemlich genau zehn Jahren zelebrierte Wolfgang Petry, den seine Fans liebevoll Wolle nennen, drei Jahrzehnte Bühnenjubiläum. Für seinen glorreichen Hits erhielt er zu dieser Zeit eine Stimmgabel in Platin. Im gleichen Zuge gab der Künstler seinen Rücktritt aus dem Musikgeschäft bekannt. Am 8. Oktober 2006 hatte Wolle seinen letzten Auftritt im Fernsehen.

Doch so ganz konnte er es einfach nicht lassen. 2014 veröffentlichte Wolfgang Petry „Einmal noch!“, das Album mit neuen Interpretationen vieler alter Hits. Im Sommer des gleichen Jahres trat der Musiker dann erstmals auch seit seinem Rückzug aus dem Showgeschäft wieder an die Öffentlichkeit.

Er ist wieder da!

Ein Jahr später, im Februar 2015, feierte Wolfgang Petry sein Comeback mit dem Album „Brandneu“, das sich elf Wochen in den deutschen Charts hielt. Bis auf Platz eins schaffte es die CD. Im März dieses Jahres erschien die Platte „40 Jahre – 40 Hits“. 2016 wurde er zudem in der Kategorie „Schlager und Volksmusik“ für den „ECHO“ nominiert. „Die Herausforderung, nach neun Jahren ein neues Album zu machen, war groß, aber die Lust und der Spaß an der Musik standen im Vordergrund“, sagte Petry gegenüber 2015 der BILD-Zeitung zu seinem Comeback.

Vielseitige Veränderungen

Verändert hat sich in den Jahren der Bühnen-Abstinenz vieles im Leben des Wolfgang Petry. Die lange Pause hat er genutzt um sich kreativ und musikalisch weiterzuentwickeln. Der Sänger schlägt mit seinem Album „Brandneu“ fast schon rockige Töne an, auch ein bisschen Pop ist dabei. Der typische Petry-Sound allerdings ist gleich geblieben. Seine Schaffenspause hat ihn nicht nur musikalisch sondern auch optisch verändert. Die lange Lockenmähne und der Bart sind ab, die vielen Freundschaftsbändchen ebenso. Stattdessen zeigt sich der Sänger erstmals mit klassischer Kurzhaarfrisur und Dreitagebart. Das steht ihm, dem modernen Musiker von heute.


Autor(in) SchlagerPlanet:



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