Reeperbahn-Kult: Die Hans Albers Biografie

Er schrieb Lieder, die auf der Hamburger Reeperbahn zum Kulturgut wurden. Alles über die Hans Albers Biografie erfahrt Ihr hier in unserem Wiki. Natürlich gibt es die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst in unserem Hans Albers Steckbrief!

Hans Albers Best of
Hans Albers ist beliebt wie eh und je.
©Musictales/Universal

Die Hamburger lieben ihre Lokalgröße bis heute, seine Lieder und seine Filme wurden zur Legende und auch das Reeperbahn-Viertel hält ihn in Ehren: Mehrere Kneipen tragen dort seinen Namen. Er ist gegangen, aber die Freude durch seine Werke blieb uns erhalten. In unserem Hans Albers Wiki haben wir alle wichtigen Punkte seiner Biografie zusammengetragen. Die Randinformationen und die Eckdaten kurz zusammengefasst gibt’s im Hans Albers Steckbrief.

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Hans Albers‘ Biografie

Hans Albers‘ Herkunft liegt auf der Hand, seine Lieder erzählen von dieser Stadt Geschichten. Er wurde im schönen Hamburg am 22. September 1891 geboren und machte diese Stadt auch lange Zeit zu seinem Wohnort. Hans Philipp August, wie er richtig hieß, erblickte als Sohn des Schlachtermeisters Philipp Albers, den man „Schöner Wilhelm“ nannte, das Licht der Welt. Unter den sechs Kindern war er das jüngste.

Seine schulische Laufbahn sah alles andere als rosig aus: Von der Oberrealschule wurde er nach einer Prügelei mit einem launischen Lehrer verwiesen. Danach folgte eine Ausbildung zum Kaufmann und die Arbeit in einer Seidenfirma.

Nachdem er schauspielerisch schon ein wenig Fuß gefasst hatte, wurde Hans Albers 1915 von der Armee eingezogen und kämpfte im Ersten Weltkrieg an der Westfront. Nach einer schweren Verwundung will ihm der Feldarzt das Bein amputieren - Albers lehnt das energisch ab.

Auch beim Machtantritt der Nationalsozialisten wird sein Verhältnis zu Obrigkeiten nicht besser. Er verhält sich nach wie vor ambivalent, spielt zwar auf der einen Seite in Nazi-Propagandafilmen mit, ist aber parallel mit der jüdischen Hansi Burg liiert. Dem Druck der Nazis ist er jedoch nicht gewachsen und trennt sich zunächst offiziell von Hansi. Diese emigrierte 1939 nach England, kehrte aber nach Kriegsende zu Albers zurück.

In den 1950ern schlich sich eine zunehmend stärker werdende Alkoholkrankheit bei Hans Albers ein, welche er weitestgehend verbergen konnte. Knapp an der 70 brach er bei seiner letzten Rolle am Münchner Gärtnerplatztheater auf der Bühne zusammen. Er verstarb kurz darauf, am 24. Juli 1960 in Kempfenhausen am Starnberger See. Bestattet wurde die Schauspiel-Größe in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

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Hans Albers‘ Karriere

Die Hans Albers Biografie startet zunächst mit äußerst mäßigem Erfolg. In Frankfurt am Main nahm Albers ohne das Wissen seines Vaters Schauspielunterricht, wobei die Mutter ihn finanziell unterstützte. Am Stadttheater Güstrow beginnt er ab 1912 erste Rollen im Fach des jugendlichen Liebhabers zu spielen.

Nach dem Ersten Weltkrieg schafft Hans Albers den Sprung in die Ensembles verschiedener Berliner Theater. Der jüdische Schauspieler Eugen Burg, der Vater seiner späteren Lebensgefährtin, ist Förderer Albers‘.

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Neben Hunderten von Stummfilmrollen ergattert er auch eine kleine Rolle im Marlene-Dietrich-Film „Der blaue Engel“. Zahlreiche eigene Filme schließen sich diesem Erfolg an. Während des Zweiten Weltkriegs dreht Albers viele Nazi-Propagandafilme, die im Konflikt zu seinem Privatleben stehen. Nach 1945 ist Hans Albers zunächst in der Rolle des Kriegsheimkehrers im Spielfilm „…und über uns der Himmel“ zu sehen.

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„Flieger, grüß mir die Sonne“, „Der Wind und das Meer“ und „Komm auf die Schaukel, Luise“ sind bekannte Titel aus dieser Zeit. Aber auch seine anderen Lieder wie „La Paloma“ oder „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ sind Größen der Musikindustrie, die heute auch viele Menschen der jüngeren Generationen noch ohne Probleme mitsingen können.

Auch seine Heimatstadt Hamburg sah das so und benannte verschiedene Orte, Plätze und Kneipen nach dem berühmten Sänger: Der Hans-Albers-Platz, die „Hans-Albers-Klause“ und das „Hans-Albers-Eck“ zu Beispiel. Den Albers-Platz ziert zudem eine große Statue der Lokalgröße Hans Albers, dessen Lieder bis heute auf der Reeperbahn hoch und runter gespielt werden, oftmals auch weit bis nach halb eins.

Hans Albers Steckbrief

  • Wann ist Hans Albers' Geburtsdatum?

Er wurde am Dienstag, den 22. September 1891 als Sohn des Schlachtermeisters Philipp Albers und dessen Frau Johanna geboren.

  • Wo wurde Hans Albers geboren?

Hans Albers Geburtsort ist Hamburg. Seine Eltern wohnte zu der Zeit in der Langen Reihe 71 in Hamburg-St. Georg, wo er aufgewachsen ist.

  • Wann starb Hans Albers?

Am Sonntag, den 24. Juli 1960 starb Hans Albers in Kempfenhausen am Starnberger See.

  • Wo wurde Hans Albers bestattet?

Er wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in seinem Wohnort Hamburg beerdigt.

  • War Hans Albers verheiratet?

Vor dem Beginn des 1. Weltkriegs war er mit der Schauspielerin Hansi Burg liiert. Nach der Machtübernahme drängte man ihn zur Trennung von ihr, was er offiziell auch tat. Er lebte weiterhin mit ihr in seinem Haus am Starnberger See. Albers wollte seine Lebensgefährtin in Sicherheit wissen und sorgte dafür, dass sie 1939 über die Schweiz nach England emigrierte. Sie kehrte 1946 nach Garatshausen zurück. Albers trennte sich von seiner zwischenzeitlichen Freundin und lebte bis zu seinem Tod 1960 mit Hansi Burg in Garatshausen. Albers blieb zeit seines Lebens ledig und kinderlos.

  • Welche Erfolge feierte Hans Albers?

Als Musiker wurde Hans Albers mit Liedern wie „La Paloma“ und „Goodbye, Johnny“ bekannt. Neben seinen Auszeichnungen im Filmgeschäft bekam er einen Monat vor seinem Tode das große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 3. September 2012 wurde posthum Albers' Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin eingeweiht.

  • Gibt es eine Hans Albers Facebook-Seite?

Nein, es gibt keine offizielle Hans Albers Facebook-Seite, aber das „Hans-Albers-Eck“ betreibt eine eigene Facebook-Seite.

Haben wir eine Frage in unserem Hans Albers Wiki nicht beantwortet? Stellt sie uns hier!


Autor(in) SchlagerPlanet:



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