Oonagh ließ Berlin tanzen und verzauberte ihre Fans

Im Admiralspalast gab Oonagh am Montagabend eine großartige Show. Wer ein einseitiges Programm erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Oonagh ließ die Hauptstadt tanzen, feiern und träumen …

Oonagh Konzert Berlin
Oonagh entführt die Zuschauer in die Märchenwelt.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Dass Oonagh derzeit so erfolgreich ist, versteht sich fast von selbst sobald man auf eines ihrer Konzerte geht. Als die beste „Newcomer des Jahres“ und „Künstlerin national Rock/Pop“ wurde sie mit zwei „ECHOS“ geadelt und strahlte am Roten Teppich mit den beiden Trophäen um die Wette. Am Montagabend gab sie in Berlin eine Show der Extraklasse und füllte die Reihen des Admiralspalasts bis auf den letzten Platz auf.

Oonagh live bedeutet stundenlanges Abtauchen in eine fabelhafte Märchenwelt, mit elbisch-deutschen Texten und Klängen die von lateinamerikanischen Jahrhundertkulturen inspiriert wurden. Ja, die Sängerin Oonagh die auch unter ihrem bürgerlichen Namen Senta-Sofia Delliponti bekannt ist, weiß wie sie ihre Gäste in eine wundervolle Welt entführen kann.

Schon zu Beginn der Show verleiht sie ihrem Auftritt etwas Magisches: mit einem weißen Tuch bedeckt tanzt sie langsam im Hintergrund, die Bühne komplett in ein blaues Licht versetzt und gibt den Eindruck, als wären die Zuschauer in die Märchenwelt eingeladen. Mit dem Song „Oonagh“ stellt sie sich selbst vor, reicht die Hand, um zu ihren elbischen Sängen zu führen. Oonagh ist in der Fabelwelt die Göttin der Leichtigkeit und der Kreativität – absolut passend zu Senta-Sofia Delliponti.

Oonagh Konzert Berlin
Unter einem weißen Tuch – das war der Auftakt der Show.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Vielseitige Show in Berlin

Doch wer glaubt, dass die Show auf Dauer einseitig werden könnte, hat sich in Berlin deutlich vom Gegenteil überzeugen können. Es war eine Show voller Überraschungen, Magie, Romantik und sogar Party. Die Zuschauer durften tanzen, mitsingen und auch träumen. Mit ihrem Hit „Gäa“ hat sie ihre Gäste von den Stühlen reißen können und zum Feiern gebracht – jener Song, der sie berühmt machte und um dem man 2014 nicht herum kam.

Mit dem Lied „Faolan“ erzählt sie von einer traurigen Liebesgeschichte, in der sich ein Paar nur alle 1000 Jahre spüren können. Mit „Vergiss mein nicht“ holt sie plötzlich einen Stargast auf die Bühne: Der Frontmann von Santiano, Björn Both, singt mit ihr im Duett und erntet für seine Überraschung tosenden Applaus und Jubel. Zusammen tauchen sie den Admiralspalast in eine schön-romantische Stimmung, die Zuschauer sind begeistert. Auch ihre gemeinsamen Songs „Minne“ und „Hörst du den Wind“ werden gespielt.

Getanzt werden darf auch bei dem stimmungsvollem Song „Avalon“. Auch ist es das perfekte Zusammenspiel von Oonagh mit ihrer Konzertband, die die Show zu einem tollen Erlebnis macht. Mit ihrer Backgroundsängerin harmoniert sie in Gesang und Tanz, auch die Flötistin und der Percussion-Spieler nehmen einen in die Welt der Elfen mit. Gitarre und Keyboard runden den Sound ab und lassen den Admiralspalast träumen.

Ein Hauch von Musical

Berlin, das sei ihre Wahlheimat, sagt Oonagh während der Show. Mit der Hauptstadt verbindet sie vieles, vor allem sei es aber immer schon ihr Traum gewesen im Admiralspalast einmal auftreten zu dürfen. Seit vielen Jahren lebt sie in Berlin und hat sich vor allem auch als Schauspielerin einen Namen gemacht. Bei „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ hat sie einige Jahre als Tanja Seefeld gespielt – auch einige ihre Schauspielkollegen der Serie saßen gestern im Zuschauerraum und tanzten bei ihren Songs mit. Dass ihr die Schauspielerei bei den Shows zu Gute kommt, zeigte sich auch am Montagabend in Berlin. Oonagh hat einen Musical-Touch, nimmt einen sowohl gesanglich wie auch vom Bühnenauftritt mit in die Welt der Elfen.

Für die Zuschauer des Admiralspalast war das eine gelungene Show. Musik, Tanz, große Gefühle – alles war dabei. Und für den einen oder anderen Fan ging auch ein besonderer Wunsch in Erfüllung: im Anschluss der Show gab Oonagh noch eine Autogramm- und Foto-Stunde.


Autor(in) SchlagerPlanet:



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