Grandiose Stimmung in Berlin: Die Puhdys

Die Puhdys haben gestern Abend in der Max-Schmeling-Halle für eine Bombenstimmung gesorgt. Klar, denn die Jungs der Band sind immer noch in den besten Jahren und haben sich eher verjüngt... Lest hier unseren Konzertbericht aus Berlin!

Puhdys live Berlin
Heilige Nächte zwischen den Jahren: Die Puhdys haben es immer noch drauf.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Über 11.000 Leute passen in die Max-Schmeling-Halle in Berlin. Gestern Abend bei den Puhdys war die Halle fast bis auf den letzten Platz ausverkauft. In der Hauptstadt war die Hölle los: Wenn die Puhdys auftreten, dann kommen Massen an Fans. Warum die nach der Rockgruppe so verrückt sind, lässt sich schnell feststellen. „Die Puhdys“ bieten ihrem Publikum eine Hammer Show. Wer dabei war erlebte ein Wechselbad der Gefühle: Zwischen krassem Gitarrensound und heftiger Partystimmung gab es auch immer wieder sanfte Töne und emotionale Momente. So hart die Jungs der Band auch sind, bei gewissen Überraschungen auf der Bühne kullerten auch schon mal die Tränen.

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Puhdys live Berlin
Die Puhdys sorgen zwischen den Jahren für heilige Nächte.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Auftakt

Die Puhdys boten im ersten Teil der Show ein komplettes Weihnachtsprogramm. Songs aus ihrem aktuellen Album „Heilige Nächte“ waren dabei, darunter Lieder wie „Halleluja“, „Am Ende aller Wege“ und „Mach dir um mich keine Sorgen“. Wer schon dachte, dass die Musiker langsam an eine Rockerrente denken würden, der hat sich mächtig geirrt: Die Puhdys sind immer noch voller Energie wie früher. Vom Altern keine Spur – die Rocker haben sich wenn überhaupt eher verjüngt…

Puhdys live Berlin
Sänger „Maschine“ mit seiner Enkelin Annabelle.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Überraschungsgäste

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Rocker sich für ihre Shows besondere Gäste eingeladen haben. Das Publikum staunte nicht schlecht, als plötzlich ein kleines Mädchen auf der Bühne stand und nach ihrem Opa suchte. War das ein Scherz? Wohl kaum, denn Annabelle ließ verlauten: „Mein Opa ist Sänger Maschine!“. Zielstrebig ging sie zu ihm, drückte ihm ein Küsschen auf die Wange und setzte sich ans Mikrophon. Ja, die Puhdys setzen auf Nachwuchs. Zusammen gab es dann ein herzzerreißendes Duett, wonach der gestandene Sänger „Maschine“ in Tränen ausbrach. Seine Enkelin hat es tatsächlich ganz souverän gemeistert und gezeigt, dass sie von ihrem Opa das Talent geerbt hat.

Doch dabei blieb es nicht.

Auch der Gitarrist „Quaster“ hatte Nachwuchs dabei! Vor 13 Jahren war sie ebenfalls noch ein kleines Mädchen, heute ist seine Tochter Kimberly fast erwachsen und kam super-lässig im coolen Outfit auf die Bühne. Zusammen sangen sie „All diese Jahre“ - ein wunderschönes Duett!

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Gitarrist „Quaster“ mit Tochter Kimberly.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Ein weiterer Überraschungsgast hat dem Publikum so eine starke Gänsehaut bereitet, dass einem sämtliche Haare zu Berge standen: Jocelyn B. Smith kam mit vier Männern auf die Bühne. Habt Ihr den Namen schon einmal gehört? Die preisgekrönte Musikerin hat den Titelsong für „Der König der Löwen“ gesungen! Ihre atemberaubende Stimme gab sie mit dem Song „Ave Maria“ zum Besten und dann geschah etwas Unerwartetes, ihre vier Begleiter der Musikgruppe „The muSix“ fingen an zu beatboxen und machten aus dem Song „Kommet ihr Hirten“ eine extrem ungewöhnliche Version -unbeschreiblich gut!

Puhdys live Berlin
Jocelyn B. Smith sang den Titelsong für „Der König der Löwen“.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder

Alte Hymnen

Im zweiten Teil führten die Puhdys zurück in die Vergangenheit. Alte Klassiker, aber auch neuzeitliche Megahits wurden gespielt, darunter auch der Song „Geh zu ihr“. Hier konnten alle in der Halle beherzt mitsingen: „Geeeh zu ihr und lass deinen Drachen steigen!“. Die rauchige Reibeisenstimme natürlich inklusive – bei diesem Song ist die Zeit definitiv stehen geblieben.

Ein weiterer Kulthit kam fast am Ende der langen Show: „Alt wie ein Baum möchte ich werden!“ war die Message des Abends. Selten hat man das Publikum der Max-Schmeling-Halle aus voller Kehle so einstimmig mitsingen hören. Angeknüpft an diesen Massenchor kam der Hit „Hey, wir wolln die Eisbär'n sehn!“ – ein krönendes Finale!

Fazit des Abends

Die Puhdys stehen musikalisch immer noch im Saft. Nach wie vor sind die Jungs in der besten Zeit ihres Lebens. Hingehen und Anhören ist für jeden Fan ein absolutes Muss!

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Puhdys live Berlin
Die Puhdys live: Absolut empfehlenswert.
©SchlagerPlanet/Madleen Schröder


Autor(in) SchlagerPlanet:



Dein Kommentar:

  • Anja Blank · 02.01.2014 09:43
    Es war der Hammer. Emotion pur. Ich war schon auf vielen Konzerten der Puhdys, dieses war aber eines der schönsten. Ich freu mich schon auf das 45 Jahre Konzert. Macht weiter so.
    • Helga Paul · 02.01.2014 17:03
      Es war einmalig es war einfach Spizte freu mich auch schon riesig auf das 45 Jahre Konzert-Karten habe ich natürlich schon!