Chris Prinz als Gentleman: so war sein Auftritt zum Album!

Ein echter Gentleman: Chris Prinz wartet brav am Roten Teppich und begrüßt jeden Gast herzlich. Ist sein Einstand in den jazzigen Schlager gelungen?

Chris Prinz neues Album
Chris Prinz hat heute sein neues Album „Großstadtromantik“ veröffentlicht.
©Entertainment/Felix Rachor

Gentleman-like steht Chris Prinz vor der Location auf dem Roten Teppich und begrüßt jeden Gast mit herzlichen Worten und Gesten. Eine Umarmung hier, ein Foto da – der Rahmen passte exzellent zu seinem neuem Image des Gentlemans. Den hat er sich ganz bewusst zugelegt, schließlich galt er jahrelang als Frauenheld in den Medien, der reihenweise die Herzen bricht. Doch Chris sieht sich auch selbst als Gentleman, ist in einem Frauenhaushalt groß geworden und ist von seiner Mutter in Sachen Höflichkeit gut erzogen worden, wie er selbst berichtet. „Meine Mama hat sehr viel wert darauf gelegt, dass ich Frauen sehr gut behandele. Und wenn die Medien mich in der Vergangenheit zum Casanova gemacht haben, kann ich mir mal selbst Gedanken darüber machen, ob das vielleicht so war und nun geändert hat oder ob ich nicht eventuell schon immer der Gentleman war, der ich heute bin“, so Chris. An beiden Seiten mag etwas dran sein, behauptet der Berliner Sänger. Er sei schon immer ein Gentleman gewesen, lebe aber heutzutage etwas zurückgezogener.

Party mit auserwählten Gästen

Seiner Mutter hat er viel zu verdanken. Und na klar: bei seinem Auftritt steht sie in der ersten Reihe und fiebert emotional mit. Chris entgeht das nicht und holt sie prompt auf die Bühne um ihr den Song „Mama“ zu widmen, der ebenfalls auf dem neuen Album „Großstadtromantik“ zu hören ist.

Die Party wurde in einem sehr persönlichen Rahmen gehalten. Nur ausgewählte Gäste waren erwünscht, darunter enge Freunde die ihn sein Leben lang schon begleiten, Familienangehörige und vertraute Geschäftspartner – aber auch der ein oder andere Prominente war dabei.

Unverkennbar war Henry de Winter, in Begleitung mit seinem Foxterrier Bobby im Publikum, den er nach Möglichkeiten immer mit nimmt. Doch für den pfiffigen Terrier wurde es vielleicht etwas zu eng bei den vielen Leuten, sodass Henry de Winter seinen treuen Freund kurzerhand wieder in ein entspannteres Umfeld brachte.

De Winter selbst ist dem Stil der 20er verfallen, singt Klassiker auf deutschen Bühnen und ist für seine Auftritte bekannt. Den Auftritt hat er bis zur letzten Minute aufmerksam verfolgt.Nun gibt es also einen neuen jazzigen Sound im Schlagergeschäft. Chris begeistert seine Gäste mit dem Song „Hallo“, und natürlich „Berlin, Berlin“ eine Version auf Frank Sinatras großem Hit „New York, New York“.

Bleibt er dem Classy-Sound treu?

Der Vergleich von „Großstadtromantik“ ist berechtigt: die deutsche Hauptstadt kann in Sachen Vielfalt kompetieren. Das idylische Zehlendorf und das schicke Steglitz zeugen von Klasse, während Kreuzberg und Neukölln die Partynächte ermöglichen.

Eine große Hymne des Abends war auch „Wir leben noch einmal“, das voll und ganz zum Motto des Abends passte. Chris Prinz ließ sich gebührend feiern. Die Band rund um den Sänger lieferte eine unvergleichliche Show ab, die Backgroundsängerin und ihr Kollege an der Trompete rockten um die Wette.

Ob er dem Classy-Sound treu bleibt, wird sich zeigen. Der neue Musikstil entstand während eines kreativen Prozesses im Studio und hatte sich spontan dahin gewickelt. „Ich bin einfach Künstler. Ich mache einfach Musik und am Ende kommt dabei etwas raus“, erklärt Chris gegenüber SchlagerPlanet.

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Autor(in) SchlagerPlanet:



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