Tina Turner: Die größten Alben ihrer Karriere

In vier Tagen feiert Tina Turner ihren 75. Geburtstag. Ihre Lieder sind Teil der weltweiten Musikgeschichte. Doch für sie ist lange noch nicht Schluss am Mikrofon. Auch dieses Jahr erschien ein weiteres Tina Turner Album.

Tina Turner CDs
Mit ihrer rauen Stimme verführt Tina Turner seit über 50 Jahren ihre Fans.
©Warner Music/Tony McGhee

Kaum eine andere Sängerin steht für so viel Energie auf der Bühne wie Tina Turner. Tina Turner neues Album: In diesem Jahr zeigt sie unter anderem mit der Kompilation „Love Songs“ aber auch ihre ruhige Seite. Kurz vor ihrem 75. Geburtstag blicken wir auf die Karriere der Sängerin zurück – von den ersten Anfängen mit ihrem Ex-Ehemann Ike Turner bis zu den aktuellen Tina Turner CDs.

Tina Turner Alben: Die gemeinsamen Jahre mit Ike Turner

  • „The Soul of Ike and Tina Turner / Dynamite“ (1960/1963)
  • „Don’t Play Me Cheap/It’s Gonna Work Out“ (1963)
  • „River Deep Mountain High“ (1966)
  • „Outta Season“ (1969)
  • „Funkier Than A Mosquito’s Tweeter“ (2002, Ike & Tina Turner)
  • „The Collection“ (2009, Ike & Tina Turner)

Ab 1960 machte sich Tina Turner vor allem gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann als Ike & Tina Turner einen Namen. Für ihre Interpretation von „Proud Mary“ erhielt das Duo drei der begehrten Grammy Awards. Doch Drogenprobleme und gewalttätige Übergriffe von Ike auf Tina sorgten 1976 für das Ende der privaten und musikalischen Beziehung des Paares. Tina Turner gab nicht auf und überstand eine nicht ganz einfache Anfangszeit als Solokünstlerin. Ab Mitte der 1980er-Jahre gehörte sie zu den absoluten Megastars der internationalen Musikszene.

Tina Turner CDs: Die Alben nach der Zeit mit Ike Turner

  • „Tina Turns the Country On“ (1974)
  • „Rough“ (1978)
  • „Love Explosion“ (1979)
  • „Private Dancer“ (1984)
  • „Break Every Rule“ (1986)
  • „Live in Europe“ (1988)
  • „Foreign Affair“ (1989)
  • „Simply The Best“ (1991)
  • „What’s Love Got To Do With It?“ (1993)
  • „Wildest Dreams“ (1996)
  • „Twenty Four Seven“ (1999)
  • „All the Best“ (2004)
  • „Tina“ (2008)
  • „The Platinum Collection“ (2009)
  • „Children Beyond“ (2011)
  • „Love Songs“ (2014)
  • „Love Within – Beyond“ (2014)

„Private Dancer“: Der Durchbruch als Solokünstlerin.

Mit den ersten drei Alben als Solokünstlerin hatte Tina Turner keinen besonderen Erfolg. Doch mit „Privat Dancer“ kam der Durchbruch. Das Album erreichte in etlichen Ländern eine der drei Spitzenpositionen. Die Singles „What’s Love Got To Do With It“ und „Private Dancer“ waren auch hierzulande große Hits in den Media Control Single Charts. Mit den folgenden vier Studioalben landete sie in Deutschland jeweils mindestens auf Platz Drei der Album Charts. „Break Every Rule“ und „Foreign Affair“ ergatterten sogar die Spitzenposition.

„Wildest Dreams“: Das Comeback

Nach sieben Jahren Pause veröffentlichte Tina Turner 1996 ihr Comebackalbum „Wildest Dreams“. Darauf enthalten war auch der Titelsong des gleichnamigen James-Bond-Films „Goldeneye“. Mit dem Lied schoss Tina Turner direkt in die Top Ten der deutschen Single Charts. Das Nachfolgealbum „Twenty Four Seven“ kletterte ebenfalls in der Hitparade auf einen Treppchenplatz. Seither präsentierte die Sängerin hauptsächlich Best-of-Alben.

Tina Turner: neues Album mit Dechen Shak-Dagsay, Regula Curti und Sawani Shende-Sathaye

Seit 2009 beschreitet Tina Turnier neue musikalische Pfade. Ihre Veröffentlichungen richten sich nicht mehr primär an das Mainstream-Publikum. Mit den Sängerinnen Dechen Shak-Dagsay und Regula Curti veröffentlichte sie das Album „Beyond – Buddhist & Christian Prayers“. Darauf mischen die Künstlerinnen Lieder aus christlichen Messen und buddhistische Mantren. 2011 folgte ein weiteres Album in dieser Konstellation: „Children Beyond – With Children United in Prayer“. In diesem Sommer holten sich die drei Sängerinnen für „Love within – Beyond“ noch Sawani Shende-Sathaye als Unterstützung hinzu.

Tina Turner: neue Single „Mother Within“

„Mother Within“ heißt die aktuelle Single der vier Damen. Tina Turners Stimme ist dieselbe wie seit Jahrzehnten. Der Sound jedoch ein komplett anderer als von ihren größten Hits gewohnt. Sphärische Sounds rücken an die Stelle von rockigen Poprhythmen. Die extrovertierte Kraft ist einer inneren Gelassenheit gewichen.


Autor(in) SchlagerPlanet:



Dein Kommentar: