Rada, Rada, Radadadada

Hans Blum schaffte es in den 60er und 70er Jahren wochenlang in die Hitparaden, seine Titel sind bis heute Pflicht bei Partys. Hans wer? Besser bekannt sind seine Werke als Liedtexte von Henry Valentino. Drei stellen wir Euch hier vor.

Henry Valentino Songtexte
Henry Valentinos Liedtexte kennt bis heute jede Generation.
©Schneider-Press/Frank Rollitz

Liedtexte von Henry Valentino gehören zu den Klassikern auf Schlagerpartys. Stars wie Wencke Myhre und Howard Carpendale interpretierten die Werke von Hans Blum – so der bürgerliche Name von Henry Valentino. Drei Songtexte sehen wir uns hier genauer an.

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Henry Valentino Songtext: „Im Wagen vor mir“

Gemeinsam mit der Sängerin Uschi sang er 1977 das Duett „Im Wagen vor mir“ und Henry Valentino war es auch, der den Text zum Schlager schrieb. In der Single mit dem einprägsamen „Rada, Rada, Radadadada“ geht es um einen Mann, der beim Autofahren im Wagen vor ihm ein hübsches Mädchen entdeckt. Er hat Zeit und genießt es, harmlose Tagträume an die junge Frau zu verschwenden. Ihr wiederum wird es unheimlich und sie fühlt sich verfolgt. Die beiden Autofahrer lassen uns in Henry Valentinos Lyrics an ihren Gedanken teilhaben:

„Was will der blöde Kerl da hinter mir nur - ist sie nicht süß.

Ich frag' mich, warum überholt er nicht - so weiches Haar.

Der hängt nun schon 'ne halbe Stunde ständig hinter mir,

nun dämmert's schon und der fährt ohne Licht - so schön mit 90.

Der könnt schon 100 Kilometer weg sein - was bin ich froh.

Mensch fahr an meiner Ente doch vorbei - ich fühl mich richtig wohl.

Will der mich kontrollieren oder will er mich entführen

oder ist das in Zivil die Polizei?“

Angeblich basieren diese Zeilen auf einer wahren Begebenheit. Der Sänger und Komponist soll sich in Tagträumen beim Anblick einer blonden Mähne, die im Fahrtwind wehte, verloren haben. Als er das Auto überholte, stellte er fest, dass er sich in das wallende Haar eines Mannes verguckt hatte.

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Liedtext von Henry Valentino: „Zigeunerjunge“

„Zigeunerjunge“ wurde von der Sängerin Alexandra gesungen. Ihre Interpretation der Henry Valentino Lyrics aus dem Jahr 1967 provoziert mit Multikultieinflüssen Fernweh. Alexandra erzählt davon, wie sie als Kind von einer Gruppe Zigeunern fasziniert war und sich sogar davonschlich, um sie zu sehen.

„Ein Zigeunerjunge, Zigeunerjunge, er spielte am Feuer Gitarre

und ich sah sein Gesicht aber er sah mich nicht.

Zigeunerjunge, Zigeunerjunge, er spielte am Feuer Gitarre,

dann war das Feuer aus und ich lief schnell nach Haus.

Am anderen Tag konnt' ich nicht erwarten die fremden Zigeuner zu sehn,

aber ich durfte nicht gehen.“

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Liedtext von Henry Valentino: „Ich hab' Dein Knie geseh'n“

Oh làlà, da hat jemand unzüchtige Gedanken! 1910 war es noch eine Erwähnung wert, wenn ein Mann das bloße Knie einer Frau entdeckte. Und genau darum geht es in den Henry Valentino Lyrics: „Ich hab Dein Knie geseh'n“ ist der Titel einer Platte, die das lyrische Ich auf dem Grammophon vorfand, das es beim Trödler erstand. Der Titel schaffte es 1974 und 1975 insgesamt 32 Wochen in die Charts in Deutschland und Österreich.

„Beim Trödler um die Ecke kaufte ich ein Grammophon,

es war ein echtes altes Stück vom Meister Edison.

Als ich zu Haus' den Staub entfern', da habe ich geseh'n,

es lag noch eine Platte drauf, seit 1910.

Ich hab' Dein Knie gesehn, das durfte nie gescheh'n.“

Und welche sind Eure liebsten Henry Valentino Songtexte?

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Autor(in) SchlagerPlanet:



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